Aus Brasilien kommt eine weitere Lösung, die den Umstieg von Windows nach Linux erleichtert und eine Alternative zur Virtualisierung per Virtualbox unter Linux sei kann.
“Winux” ist der Nachfolger der brasilianischen LinuxFX Distribution. Es läuft in einer VirtualBox VM recht stabil. Knackpunkt bei den Systemvoraussetzungen für den VM Betrieb scheint der virtuelle RAM Speicher (4 GB, mit weniger wirds zäh), der Grafikspeicher (128 MB) und die 3D Beschleunigung zu sein. Ich besorge mir von @martinpaulus einen Demorechner, um das auf echter Hardware zu sehen.
Hier ein Screencast. Ist schon beeindruckend, wie weit man die Mimikry treiben kann, wenn man einen modernen Unterbau hat (KDE Plasma, allerdings noch Plasma 5). Standardmässig wird mit WINE gearbeitet, um Windows Anwendungen nativ zu betreiben, Winboat soll aber auch gehen. Der Winboat Ansatz (dockerisiertes Windows mit dem im Kernel integrierten KVM) ist vermutlich ressourcen-schonender als die Übersetzung von Windows calls über die WINE Kompatibitäts-Schicht.